Ein Wunsch

 

Ich wünsche mir in diesem Jahr

mal Weihnacht, wie sie früher war.

Kein Rennen zur Bescherung hin,

kein Schenken wieder ohne Sinn.

 

Ich wünsch‘ mir keine teure Sache

aus der ich mir doch gar nichts mache.

Ich möchte nur ein winzig kleines Stück

vom verlor’nen Weihnachtszauber zurück.

 

Dazu frostklirrend eine Heil’ge Nacht

die frischer Schnee winterlich gemacht.

Und leuchtender als sonst die Sterne,

so hätt‘ ichs zur Bescherung gerne.

 

Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken,

die Mitternacht zur Kirche locken.

Voll Freude angefüllt die Herzen,

Kinderglück im Schein der Kerzen.

 

Könn’t diese Nacht geweiht doch sein!

Nicht überladen mit Wohlstand, eher klein.

Dann hörte man wohl unter allem Klingen

vielleicht mal wieder Engel singen.

 

Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr

Weihnacht, wie sie als Kind mir war.

Es war einmal, so lang ist’s gar nicht her

für uns so wenig, so viel mehr …..

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 



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