Der Ostersonntag

 

 

Das Konzil von Nizäa legte fest, dass der Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem auf dem Frühlingsanfang (21.März) folgenden Vollmond gefeiert wird. Daraus resultiert, dass der Ostersonntag stets zwischen dem 22. März und 25. April statt findet als beweglicher Festtag im Jahreskreis. Der Ostersonntag wird gefeiert als das Fest der Auferstehung des Herrn.

 

 

Prachtvoll und fröhlich ging es schon seit dem 14. Jahrhundert bei der Auferstehungsmesse am Ostersonntag zu, denn an diesem Tag sollte die Freunde über die Auferstehung des Herrn miterlebt und kollektiv zum Ausdruck gebracht werden. Die Hoffnungslosigkeit ist vorbei und dem Leben wird wieder ein Ziel oder Sinn gegeben.
Das zentrale Thema am Ostersonntag ist die Auferstehung Christi. Die Auferstehung ist im Gegensatz zur Kreuzigung Jesu nicht durch Quellen nachweisbar. Allerdings wird sie in allen vier Evangelien beinahe übereinstimmend geschildert. So ist sie Basis des christlichen Glaubens. Die Kirche betrachtet dieses Ereignis als Teil unserer Geschichte. Die Auferstehungsfeier am Karsamstag fand im Mittelalter erst am Ostermorgen statt. Nach alten Vorstellungen ist der Morgen des Ostersonntags voller Wunder. Die Sonne soll von allen Seiten zugleich aufgehen und bei ihrem Aufgang einen Freudensprung machen.

 

 


Ostern ist kein punktuelles, einmaliges Ereignis, sondern eine ganze Reihe von Erfahrungen mit dem auferstandenen Jesus. So dauert die Osterzeit nicht ein oder zwei Tage an, sondern sieben mal sieben Wochen also 49 Tage. Den Abschluß bildet der 50. Tag, Pfingsten. 

 

 

 

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