Das Osterfeuer

 

Die Entzündung und Weihung des Osterfeuers am Ostersamstag zum Beginn der Liturgie in der Osternacht ist ein zentrales Ereignis für alle Christen. An dem Osterfeuer wird die Osterkerze entzündet. Diese wird dann in einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche getragen. Vielerorts steht das Osterfeuer aber auch symbolhaft für das Lichtwerden durch die Auferstehung Christi. Das Osterfeuer versinnbildlicht das neue Licht, das mit Christus in die Welt gekommen ist.
Die Sonne ist das Urfeuer. Schon zu heidnischer Zeit wurden Frühlingsfeuer entzündet. Das Feuer galt als Symbol für die Sonne. Die alten Ägyptern verehrten sie als Gott. Im Altertum war das Feuer den Menschen heilig. Mit dem Osterfeuer sollte die Sonne auf die Erde herab geholt werden, denn die Sonne sollte Fruchtbarkeit und Wachstum bringen.
Das heutige christliche Osterfeuer ist aus dem heidnischen Frühlingsfeuer entstanden. Die Sonne ist der Sieger über einen langen kalten Winter und sichert die Ernte der Menschen. So kann auch das Erscheinen Jesu gedeutet werden. Die Bedeutung des Osterfeuers kann auch auf Gott übertragen werden. Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Ohne sie ist kein Leben auf unserer Welt möglich. Das Osterlicht ist der Ausgangspunkt unseres Daseins. 

 

 

 

 

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