Die Karwoche.

Palmsonntag. 

 

Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. Er ist der Beginn der Karwoche,

aber auch schon ein Vorblick auf Ostern.  

Palmsonntag wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. Zum Zeichen seines Königtums streute das Volk dem nach Jerusalem kommenden Palmzweige und jubelte (Johannesevangelium 12, 13 - 25).

In der katholischen Kirche werden mit Palmkätzchenzweigen Prozessionen zur Kirche veranstaltet. Palmen wurden schon im Altertum als heilige Bäume verehrt, im Orient ehrte man siegreiche Soldaten damit.

Schon im 8. Jahrhundert wurden Palmweihen abgehalten. Da in Mittel- und Nordeuropa keine Palmen wachsen, ersetzte man diese durch Palmkätzchen - je nach Region können es auch Ahorn-, Buchen-, Birken-, Weide-, Haselnuss-, Stachelbeer- oder Wacholderbeerzweige sein. Diese werden in der Ostersonntagsmesse geweiht, sie sollen Unheil abwehrende Wirkung haben, deshalb werden sie zu Hause in den "Herrgottswinkel" gestellt, oder am Kruzifix, an Heiligenbildern oder am Spiegel befestigt.

 

 

 

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